Aufruf: Stoppen wir Krieg und Militarismus! Gemeinsam zur Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2026!

Wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration im Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf. Karl und Rosa waren Kommunist:innen. Sie kämpften gegen Militarismus und Krieg, für internationale Solidarität und eine sozialistische Gesellschaft. Deswegen wurden Sie am 15. Januar 1919 ermordet. Bis heute ist uns ihr politisches Wirken Vorbild und ihr Tod eine Mahnung mit allen Kräften gegen Krieg, Militarismus und Verarmung zu kämpfen.


In diesem Jahr ist die Frage nach Krieg und Frieden so drängend wie lange nicht mehr. Die Herrschenden wollen uns kriegstüchtig machen: Unsere Rechte werden immer weiter abgebaut und für die Jugend kommt die sogenannte Wehrpflicht. Sie sind damit die ersten, die im Zweifel in die Schützengräben der kommenden Kriege geschickt werden. Die Herrschenden schüren Angst und hetzen uns auf, um uns bereit zu machen für ihre Kriege – die Kriege der Reichen – zu sterben

Auch in unserer Stadt spüren wir das sich immer weiter zuspitzende politische Klima: Wohnen in der Innenstadt ist Luxus, Obdachlosigkeit nimmt zu und soziale Angebote werden gestrichen. Das Geld wird vermehrt für Kriegsvorbereitungen ausgegeben. Daher stellen auch hier immer mehr Start-Ups und Betriebe auf das lukrative Geschäft mit der Rüstung um.

Im September finden die Berlin-Wahlen statt. Die AfD liegt in Umfragen auf besorgniserregendem Platz drei. Es ist an uns als lohnabhängigen Arbeiter:innen und Sozialist:innen, diese Entwicklungen zu stoppen. Dafür gehen wir am 11. Januar gemeinsam auf die Straße und arbeiten in unseren Stadtteilen unermüdlich weiter.

Was es dringend braucht, ist eine soziale und friedensorientierte Agenda gegen den Kriegskurs von oben:

Friedens- statt Kriegstüchtigkeit: Stoppen wir die massenhafte Aufrüstung. Wir brauchen eine zivile und ökologische Produktion statt Milliardeninvestitionen in die Rüstungsindustrie!

Kampf der Kriegshetze: wir lassen uns nicht einreden, der aktuelle Kriegskurs sei alternativlos. Dieser Krieg ist nicht in unserem Interesse, nicht im Interesse der Arbeiter:innen und Armen weltweit.

Nein zur Rekrutierung: Kein Aufbau von “Musterungszentren” der Bundeswehr in unseren Stadtteilen; Bundeswehr raus aus den Schulen!
Kriegsdienst verweigern: Geben wir der Jugend eine Zukunft – statt eines „Wehrdienstes“ für die Kriege der Herrschenden!

Schluss mit Sozialabbau: Es braucht ausreichend Geld für Soziales, Bildung und Kultur, für das Gesundheitswesen, Mobilität und Umweltschutz!
Grundrechte verteidigen und ausbauen: Stoppen wir die (digitale) Überwachung, immer repressivere Polizeigesetze, Polizeigewalt und die massive Einschränkung von Versammlungsrechten!

Kampf dem Faschismus heißt: Kampf der AFD und der rechten Politik der etablierten Parteien!

Diese wichtigen Punkte werden im laufenden Jahr von uns aufgegriffen. Umsetzen können wir sie nur zusammen.

Darum laden wir zum Start des neuen Jahres ein:
Kommt zum revolutionären Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration.

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration
11. Januar 2026 // 09:45 Uhr (pünktlich) // U Frankfurter Tor

Ihr findet den Block am folgenden Transparent: “Damals wie heute: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!” Ihr könnt euch dann hinter dem Lautsprecherwagen einreihen.

Aufrufende:
Bund der Kommunist:innen & Hände weg vom Wedding
kommunist-innen.org
unverwertbar.org

Am selben Wochenende findet auch die Rosa-Luxemburg-Konferenz statt, an der wir mit einem Stand präsent sein werden. Wir freuen uns, euch auch dort zu sehen!