
Wir verurteilen aufs Schärfste die militärische Aggression der USA, die heute zu Luftangriffen auf Venezuela, sowie der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau geführt haben.
Die aktuellen Ereignisse sind der vorläufige Höhepunkt der Aggression des US-Imperiums gegen das widerständige südamerikanische Land. Bereits seit Monaten werden unter dem Vorwand der „Bekämpfung von Drogenkartellen“ tödliche Angriffe auf (Fischer-)Boote vor der Küste Venezuelas und Ecuadors durchgeführt und eine Seeblockade etabliert. Die Trump-Administration stellte von Beginn an klar, dass diese Maßnahmen auf die Regierung in Caracas und damit einen Staatsstreich zielen. Einen Beweis für die angebliche Verwicklung der venezolanischen PSUV-Regierung mit der Drogenmafia bleibt die US-Regierung bis heute schuldig.
Die US-Angriffe auf Venezuela sind Ausdruck eines in Lateinamerika wieder mit unverholener Gewaltpolitik und Besitzansprüchen auftretenden US-Imperiums. Drohungen und militärische Gewalt werden genutzt, um sich politische Dominanz im „Hinterhof“ zu verschaffen. Dazu gehört vor allem der ungehinderte Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Erdöl, um die US-Wirtschaft mit diesen geraubten Rohstoffen zu stärken. „Make America Great Again“ heißt noch ungehemmter Krieg für die eigene Wirtschaft zu führen. Das zeigt auch die illegale Kaperung von Handelsschiffen vor der Küste Venezuelas in den vergangenen Wochen. Auch die gezielte Wahlbeeinflussung in Honduras, die Verschärfung der Blockade gegen Kuba, die Drohungen gegen Nicaragua und Kolumbien zeigt die drohende Gefahr weiterer US-Aggression.
Deshalb beziehen wir auch Position gegen die Verleihung des Friedensnobelpreises an die ultrarechte, venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado. Erst am 07.12. gab es an der Müllerstraße in Berlin-Wedding eine Veranstaltung und Kundgebung ihrer politischen Unterstützer:innen. Sie steht nicht für eine demokratische Alternative und soziale Gerechtigkeit in Venezuela, sondern für Elitenpolitik, die Wiederkehr von Armut für die Massen und die direkte Ausbeutung durch das US-Imperium. Dass dieser Preis an eine Politikerin verliehen wird, die seit Jahren US-Militärschläge gegen ihr Land fordert, zeigt: Die Verleihung an Machado war Teil der medialen Vorbereitung der Aggression.
Wir stehen deshalb fest entschlossen an der Seite unserer linken Genossinnen und Genossen in Venezuela – ob in den kämpfenden Gewerkschaften und Basiskomitees der populären Viertel oder in der Partido Comunista de Venezuela (PCV). Gemeinsam verteidigen wir die Souveränität Venezuelas an der Seite des Volks gegen die US-Aggression!
Stoppen wir ihrenKrieg und Militarismus!
Hände weg von Venezuela!
Die Waffen nieder!
Abajo las armas!





