Wer wir sind
„Mein Bezirk für den Frieden“ ist eine lokale Friedensinitiative aus Berlin-Wedding der Stadteilorganisation Hände weg vom Wedding und dem Stadtteilkomitee Wedding, die sich für einen sozial gerechten, friedensorientierten und zivilen Stadtteil einsetzt.
Die Initiative entstand im Rahmen der Berliner Friedenskonferenz und knüpft an die Berliner Friedensresolution an.
Wir teilen die Sorge vieler Menschen, dass die zunehmende Aufrüstung in Verbindung mit der damit einhergehenden Umverteilung öffentlicher Mittel zugunsten der Kriegsfähigkeit soziale Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Jugendhilfe und Kultur massiv unter Druck setzen. Das gefährdet unsere Zukunft und die Lebensqualität hier vor Ort, in unserem Bezirk.
Mit unserer Kampagne „Mein Bezirk für den Frieden“ stellen wir zehn konkrete antimilitaristische Forderungen an die Bezirkspolitik und kämpfen damit in unserem Bezirk für eine Politik des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit.
- Wir fordern mehr Geld für Bildung, Kultur und soziale Infrastruktur statt für Aufrüstung, Wiederbewaffnung und Kriegsertüchtigung.
- Wir schützen unseren Stadtteil vor militärischer Nutzung und erteilen Rüstungsproduktion, Wehrpflicht und jeder Form militärischer Präsenz im öffentlichen Raum eine klare Absage:
„Wir wollen kein Militär und keine Waffenfabrik in unserem Bezirk!“
Wir sammeln Unterschriften um antimilitaristische Positionen in unserem Stadtteil sichtbar zu machen. Gemeinsam mit allen Unterstützer:innen machen wir unseren Stadtteil Berlin-Wedding in Berlin Mitte zu einem Bezirk des Friedens.
Mein Bezirk für den Frieden ist parteipolitisch unabhängig.
Wir unterstützen keine Partei und treten nicht zu Wahlen an. Unsere Kampagne steht allen Menschen im Bezirk offen – unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus, Geschlecht, Identität, Behinderung oder sozialem Status.
Abgeordnetenhauswahl 2026
Unsere Kampagne findet bewusst während der Abgeordnetenhauswahl 2026 statt, um früh klarzumachen, dass unser Stadteil kein Ort für Aufrüstung und soziale Kürzungspolitik ist.
Nach der Wahl werden wir die neu gewählte BVV direkt mit unseren Forderungen aus dem Wedding in die Verantwortung nehmen.
