
Seit den 1960er Jahre sind die Ostermärsche der traditionelle Ausdruck der Friedensbewegung in Deutschland. Jahr für Jahr wurde am Osterwochenende für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung demonstriert. Dieser Tradition schließen wir uns an.
Denn im Jahr 2026 ist die Frage nach Frieden drängender denn je: Weltweit eskalieren Konflikte und Kriege, die Gefahr eines neuen großen Krieges wächst. Der deutsche Staat steckt Milliarden in Aufrüstung, Fabriken werden von ziviler auf militärische Produktion umgerüstet. Überall herrscht Kriegsvorbereitung – alles soll „kriegstüchtig“ gemacht werden.
Ende Februar diskutierten wir bei der Berliner Friedenskonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gewerkschaften, Friedensbewegung und Jugendorganisationen. Die Ergebnisse zeigten deutlich: Was wir jetzt brauchen, ist eine vereinte Kraft, die gegen die Kriegsvorbereitungen von Merz und Co. auf die Straße geht. Es braucht den Zusammenschluss friedenspolitischer Kräfte – ob aus der traditionellen Friedensbewegung oder aus der jüngeren Antikriegsbewegung.
Es gilt, an die Tradition der Friedensbewegung anzuknüpfen und zum Ostermarsch 2026 in die gemeinsame Aktion zu treten. Im Jahr 2026 ist es dringend geboten, uns gemeinsam dem Kriegskurs entgegenzustellen. Kommt deshalb mit uns am 4. April zum Berliner Ostermarsch. Gemeinsam bringen wir den Frieden auf die Straße.
Ostermarsch
Sa. 4. April | 13 Uhr | Mauerpark / Oderbergerstr., Berlin





