1. Mai: Hinein in den antimilitaristischen Block!

Für den 1. Mai rufen wir zusammen mit dem Bund der Kommunist:innen dazu auf, sich in den antimilitaristischen Block an der Spitze der Demonstration um 18 Uhr in Kreuzberg einzureihen. Bereits für den Morgen zu 11:00 Uhr rufen wir dazu auf, sich dem Klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration am Strausberger Platz in Friedrichshain anzuschließen.

Die Zeit drängt mehr denn je, gemeinsam sich als Arbeitende den militaristischen Aggression der herrschenden Klasse, der Bedrohung durch Krieg, Armut, Sozialabbau und der faschistoiden AfD entgegenzustellen. Warum wir Schulter an Schulter auf die Straße gehen:

  • Wir stehen Schulter an Schulter mit der Jugend, die sich nicht zum Morden ausbilden und nicht zum Verrecken in die Schützengräben der kommenden Kriege schicken lässt.

  • Sie wollen kommende Generationen wieder verpflichten, für ihre Kriege und Interessen auf den Schlachtfeldern dieser Welt zu sterben. Wir sagen: Nicht mit uns!

  • Weil wir wollen, dass Schulen wieder ein Ort des Lernens werden und keine Rekrutierungsorte für die kapitalistische Tötungsmaschine unterstützen wir den antimilitaristischen Schulstreik gegen die Wehrpflicht.

  • Für die Profite der Rüstungsunternehmen und ihrer Aktionäre verschleudert der Staat Milliarden. Gleichzeitig sollen wir den Gürtel enger schnallen. Armutsrente, fehlende soziale Versorgung, Kürzungen bei Pflege- und Gesundheitsversorgung und Angriffe auf unsere Streik- und Arbeitsrechte werden uns als „notwendige Reformen“ verkauft. Wir wollen soziale Sicherheit statt Kriegsvorbereitungen.

  • Jahrzehnte der Vertreibung, ethnischen Säuberung und der Apartheid gipfeln seit 2023 im offenen Genozid. Das zionistische Regime überträgt spätestens seit dem 7. Oktober seine wahre, hässliche Fratze live vor der gesamten Welt. Weil Kriegsverbrechen und Völkermord nicht normal werden dürfen, weil tausende ermordete Kinder mehr sein müssen, als Zahlen in einer Statistik und weil kein Verbrechen der Vergangenheit ein Verbrechen der Gegenwart rechtfertigt.

  • Frauenbefreiung, Ökologie und basisdemokratischer Aufbau. Das sind die Grundsätze der kurdischen Freiheitsbewegung, die unter Aufbringung zehntausender Gefallener die Menschheit von der Plage des sogenannten Islamischen Staats befreit hat. Weil sie nicht als billige Fußsoldaten der USA und Israel im aktuellen Krieg gegen den Iran verheizt werden wollten, wurden sie ohne mit der Wimper zu zucken durch die Al Quaida Kopfabschneider der um Al-Jolani ersetzt. Für uns ist die kurdische Freiheitsbewegung wichtiger Bezugspunkt der internationalen Solidarität, das revolutionäre Projekt in Rojava ein unersetzbarer Meilenstein im internationalen Freiheitskampf unserer Klasse.

  • Gegen Yankees, Zionisten, Mullahs und Monarchisten – für das Recht aller freiheitsliebenden, demokratischen Völker der Welt auf Selbstbestimmung. Bombenkrieg, Sanktionen und Intervention werden das Leid der arbeitenden Menschen immer nur verschlimmern, Krieg zerstört jede soziale Dynamik und jeden demokratischen Aufbau.

  • Wir wollen eine Stadt, in der Wohnraum wieder bezahlbar, Kultur kein Luxusgut und der öffentliche Nahverkehr kostenlos für alle ist. Sie wollen zwischen Weddinger Wohnhäusern und Parks Artilleriegranaten und Munition für ihre Mordmaschine produzieren lassen.

  • Für den September 2026 stehen die Abgeordnetenhaus-Wahlen an. Die AfD fährt bei Wahlergebnissen und Umfragen immer höhere Ergebnisse ein. Auch in Berlin ist sie inzwischen die drittstärkste Partei. Sie gibt sich das Image einer Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ und des Friedens. Ihre Politik ist jedoch ein gefährlicher Frontalangriff auf uns Arbeiter:innen und unsere Rechte. Sie ist Brandstifterin und steht genauso wie die anderen Parteien für Sozialkahlschlag, Menschenverachtung und Militarisierung im Innern.

Deshalb: Am 1. Mai raus auf die Straße und rein in den antimilitaristischen Block!

1.Mai | 18:00 Uhr | Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg