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Kundgebung: Zwei Jahre nach Hanau – Erinnern heißt kämpfen!

19. Februar ab 12:00 15:00

Fast zwei Jahre sind nun vergangen. Neun Menschen wurden bei einem rassistischen Anschlag in Hanau ermordet. Solche rechtsterroristischen Anschläge und beinahe wöchentliche Enthüllungen von faschistischen Netzwerken innerhalb der deutschen Sicherheitsbehörden und dem Militär, sind konkreter Ausdruck eines seit Jahren anhaltenden Rechtsrucks. Doch Reaktion der herrschenden Klasse sind natürlich nicht selbstkritische Aufarbeitungen oder Ermittlngen, sondern sogar die Aufrüstung und den Ausbau der Sicherheitsbehörden vorallem gegen soziale linke Bewegungen. Der deutsche Staat ist dabei kein neutraler Beobachter, sondern verhindert aktiv die Aufklärung von rechten Terror. Rassismus dient dabei weiterhin zur Spaltung der arbeitenden Bevölkerung und zum Erhalt bürgerlicher Herrschaft. Fehlende Aufklärung, behördliches Wegschauen oder gar die Unterstützung von rechtem Terror, wie am Beispiel des NSU sichtbar wird, sind keine Zufälle, sondern stehen systematisch für die rassistische Unterdrückung in diesem Staat. Hanau war kein Einzelfall, kein Vergessen ist die Devise. Solidarität im Alltag und die langfristige lokale Organisierung sind unsere Antwort auf den Terror von Nazis, bürgerlichem Staat und Kapital.

Als Stadtteilorganisierung „Hände weg vom Wedding!“ unterstützen wir auch dieses Jahr wieder das Hanau-Gedenken am Leopoldplatz.

Leopoldplatz