
Nicht erst seit der Ausrufung der „Zeitenwende“ durch Olaf Scholz wird die Aufrüstung hochgefahren. Aber mittlerweile spüren wir ganz deutlich in unserem Kiezalltag, was Kriegstüchtigkeit bedeutet:
Im Gegenzug zu Milliarden fûr die Bundeswehr wird der Sozialstaat rasiert und öffentliche Einrichtungen werden kaputtgespart. Jugendoffiziere werben an Schulen und auf Ausbildungsmessen für den Kriegsdienst und statt Autoteilen wird im.ehemaligen Pierburg-Werk am Humboldthain jetzt Munition produziert. Weddinger Krankenhäusern steht die Schließung bevor, während Atomschutzbunker wieder einsatzfähig gemacht werden sollen.
Wir geben euch einen Überblick, wie die Kriegsvorbereitungen im Wedding konkret aussehen und stellen die Kampagne Mein Bezirk für den Frieden vor.
Wir schauen nicht tatenlos zu!
Wir haben zusammen mit dem Stadtteilkomitee Wedding eine Forderungs- und Unterschriftenkampagne gestartet. Wir fordern von der Bezirkspolitik eine klare Position gegen Militarisierung und Sozialabbau. Dazu gehört die Unterstützung lokaler Friedensarbeit, ein Nein zur Wehrpflicht, keine Bundeswehrwerbung und -rekrutierung an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen sowie Geld für Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit statt für Krieg und Aufrüstung.
Wir stellen euch die 10 Forderungen an unseren Bezirk im Detail vor und informieren darüber, wie die Kampagne unterstützt werden kann. Außerdem präsentieren wir das Programm der Aktionstage gegen Waffenproduktion im Wedding, die vom 10.-12.07. im Gesundbrunnen stattfinden.
Im Anschluss möchten wir mit euch ins Gespräch kommen, wie ihr die Militarisierung im Alltag mitbekommt und wie eine gemeinsame Friedensarbeit im Wedding aussehen kann.
Fr., 03.07. | 18:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74)
Kostenloser Eintritt – Kalte Getränke gegen Spende.





