Veranstaltung: Outsourcing macht krank!

In den beiden Berliner Krankenhäusern unserer Nachbarschaft, Virchow (Wedding) und Charité (Mitte), war die letzten Jahre ordentlich was los. Die Angestellten der ausgelagerten Tochtergesellschaft „Charité Facility Management“ (CFM) kämpfen weiterhin gegen niedrige Löhne, illegale Leiharbeit und für eine Wiedereingliederung in den Mutterkonzern der Charité. Im Frühjahr war der Druck- darunter Streiks und Besuche durch Berlins Bürgermeister erfolgreich. Zum 01.01.2020 werden die Arbeiter*innen, darunter die in einem weitgehend öffentlich kaum beachteten, 45-tägigen Streik der Kolleg_innen der „Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum GmbH“ (CPPZ), wieder zurückgeführt.

Ende gut, alles gut?

Aktive Kolleg_innen mit befristeten Verträgen sollen nicht verlängert werden, die Arbeitsbelastung für die verbliebenen steigt und die Versorgungsleistung gegenüber den Patientinnen leidet. Auf dem Rücken des Personals sowie der Patientinnen werden Konflikte, unter anderem um neoliberale Einsparmöglichkeiten und die Verhinderung gewerkschaftlich aktiver Belegschaften, geführt.

Ein Kollege des Betriebsrates der CFM berichtet über die bisherigen erfolgreichen Kämpfe und drohende Gefahren. Gemeinsam tauschen wir uns über Möglichkeiten und Erfahrungen von Arbeitskämpfen im Gesundheitsbereich aus.

Dazu gibt es kühle Getränke und leckere Feierabend-Stullen

17.07.19 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold | Afrikanische Str. 74 (U6 Rehberge, Bus 221)

Videoberichte zu Arbeitskämpfen an der Charité in Berlin bei labournet.tv

Audio von der Veranstaltung: