Solidaritätstreff „Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus“

Zum 13. Solidaritätstreff „Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus“ werden wir uns hoffentlich vorerst zum letzten Mal online treffen.
Erfreulicherweise nimmt die gewerkschaftsliche Kampagne „Freie Träger, faire Löhne“ (ver.di) an Fahrt auf und geht mit der Fahrrad-Demo „…still loving TV-L“ am Samstag 19.06. um 13.30 Uhr ( Treffpunkt an der Rathausstraße 15, 10178 Berlin) an den Start. Das heißt weg vom Computer, raus auf die Straße. Wir wollen die Demo für die Tarifangleichung und die Bezahlung  aller Beschäftigten auf TV-L Niveau in der Sozialen Arbeit gemeinsam unterstützen und möchten deshalb mit euch die gemeinsame Teilnahme besprechen und planen.

Im Vorfeld der Demo am 30.04. und am 1. Mai haben wir bereits zusammen Schilder und Transparente gemalt,  die jetzt auf der Demo nicht fehlen sollten und unsere Forderungen nach würdigen Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit sichtbar auf die Straße tragen. Des Weiteren ist ein Vertreter der Kampagne angefragt uns nochmal ausführlich die Inhalte und den aktuellen Stand der Verdi- Kampagne „Freie Träger, faire Löhne“ vorzustellen.

Wir rufen alle Kolleg*innen der Sozialen Arbeit dazu auf sich an der Demonstration  zu beteiligen. Auch im Hinblick auf das Wahljahr 2021 sowie den ökonomischen Auswirkungen der Coronakrise wollen wir deutlich zeigen, dass wir keine Verschlechterungen unserer Arbeitsverhältnisse hinnehmen werden.  Lasst uns Solidarität zeigen und unsere betrieblich sowie gewerkschaftlich aktiven Kolleg*innen unterstützen.      

Auf dem kommenden Solidaritätstreff werden wir uns schwerpunktmäßig nochmal mit der Verdi-Kampagne „Freie Träger, faire Löhne“ beschäftigen mit dem Ziel besser zu erfassen wie uns Gewerkschaften im Kampf gegen prekäre Arbeitsbedingungen, schlechte Löhnverhältnisse, dünne Personaldecken, Arbeitsverdichtung und fehlende Mitbestimmung in den Betrieben unterstützen können. Gleichzeitig möchten wir gemeinsam diskutieren und eingrenzen wo und warum wir uns nicht allein auf Verdi und GEW verlassen können bzw. als Arbeiter*innen selbst gefragt sind aktiv zu werden.

Debattenschwerpunkt im Juni:
Gewerkschaftskampagnen für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit

Mi., 16.06.2021 |19:30 Uhr | online
Kontakt: arbeitskampf[at]unverwertbar.org


Wie an dem Solidaritätstreff teilnehmen?
Diese Runde findet online statt. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt. Um an dem Treffen teilnehmen zu können, bitten wir bis Montag, den 14.06., um eine Mail an: arbeitskampf[at]unverwertbar.org. Den Link zur Videokonferenz bekommt ihr dann am Montag zugesandt. Weitere Infos zur gemeinsamen Anreise und Teilnahme folgen nach dem Solidaritätstreff am 16.06.