Solidaritätstreff „Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus“

Wir, Kolleg*innen, Ehrenamtliche, Studierende und Auszubildende in der Sozialen Arbeit kommen zum inzwischen 15. Solidaritstreff im Kiezhaus Agnes Reinhold zusammen.

Im ersten Teil des Solidaritätstreffs diskutieren wir als lohnabhängige Kolleg*innen aktuelle Themen aus unseren Betrieben, Trägern, Arbeitsbereichen. Dabei stehen unsere prekären Arbeitsverhältnisse und die gegenseitige politische Solidarität im Vordergrund. Ob Themen wie Betriebsrat/ die kommenden Betriebsratswahlen, Betriebsgruppenarbeit und vieles mehr: Als Arbeiter*innen entwickeln wir Anworten, die wir den Härten der Sozialen Arbeit im Kapitalismus und der Vereinzelung als Arbeiter*in entgegensetzen. Hier sei auf unsere kürzlich erarbeitete Broschüre „Hart am Limit“ hingewiesen.

Auch ohne Corona-Pandemie, dem „Superwahljahr“-Zirkus und den folgenden Spardiktaten in vielen Bereichen der Sozialen Arbeit sind unsere Arbeitsbedingungen kontinuierlich schwierig. Im zweiten Teil des Solidaritätstreffs sprechen wir daher über aktuelle Entwicklungen und Kämpfe um würdigere Entgeltsysteme und TVL-Anbindung– vor allem bei freien Trägern. Denn: Ausgebrannt und pleite sein darf nicht das Credo der Lohnabhängigen sein!

Hier sei vorab die Demonstration „Gemeinsam auf die Straße“ am 18. September um 14 Uhr auf dem Washingtonplatz empfohlen.

Hinweis: Angesichts der Pandemie halten wir das Risiko gering und beschränken die Teilnehmer*innenzahl vorab auf max. 20 Kolleg*innen! Meldet euch bitte per Mail an! Kommt negativ und aktuell gestestet, geimpft oder frisch genesen.

Mi., 15.09.2021 | 19:30 Uhr | Afrikanische Straße 74
Kontakt: arbeitskampf[at]unverwertbar.org